TAUCHPLÄTZE AUF TENERIFFA

Die meisten Tauchplätze Teneriffas sind im Süden und Westen der Insel nicht weit von der Küste entfernt anzutreffen. Sie sind zwischen 6 und über 50 Meter tief und laden das ganze Jahr über zum Tauchen ein bei Wassertemperaturen von 19 Grad im Winter und 24 Grad in den Sommermonaten. Die Sicht beträgt mindestens 15 und maximal 30 Meter. Tauchen auf Teneriffa bietet für jedes Level geeignete Tauchplätze an.

Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von Überhängen, Stufen, Höhlen und Grotten. Sie fällt von der Küstenlinie meist flach ab oder fasziniert mit kleinen Steilwänden.

Das Leben unter Wasser ist vielfältig. Taucher sehen hier neben kleineren Unterwasserlebewesen wie Krebse, Kraken oder Glasfischen auch größere Meeresbewohner wie Stachelrochen, Schildkröten und Barakudas. Von Dezember bis einschließlich April bestaunen wir Engelshaie.

Nachfolgend haben wir ein paar der Tauchplätzen beschrieben, die wir regelmäßig besuchen. Wenn Ihr mehr Informationen über die Tauchgründe auf Teneriffa wissen möchtet, kontaktiert uns.


Los Chuchos
(Rochen)
Tiefe:18 - 21 Meter

stingrayUnser aller Lieblingstauchplatz. Während dem Abtauchen an der Ankerleine, wird jeder Taucher von ein paar Stachelrochen persönlich begrüßt. Um den Tauchplatz herum tummeln sich neben den Rochen unter anderem Papageienfische, Damselfische und Brassen. Benachbart liegt ein kleines Wrack, das von einer Sandfläche umgeben ist, aus der viele Aale den Kopf herausstrecken. In dem Wrack sieht man regelmäßig Muränen, Igelfische und Skorpionsfische. Ein Muss für jeden Fotografen.


Condesito Wrack

Tiefe: 7 - 18 Meter

Das Condesito Wrack liegt in einer Schlucht umgeben von Wänden aus Basalt, die aus dem Seegras heraus zu wachsen scheinen. Viele der Außenwände sind nach wie vor intakt und das Unterdeck kann durchtaucht werden. Im Inneren sieht man Skorpionsfische, Eidechsenfische, Trompetenfische, Glasfische, Brassen und Feuerwürmer. Während man das Wrack umrundet, wird man selbst von Schulen von Almaco Jacks und gestreiften Barakudas umrundet, die das Wrack bewachen und versuchen vor Eindringlingen zu beschützen.



Cueva de Palm Mar
(Höhle von Palm Mar)
Tiefe: 12 - 36 Meter

MorayIn einer Tiefe von 12 Metern ist ein großes Steinplateau. Taucht man seitwärts des Plateaus auf 30 Meter Tiefe, passiert man die Höhle von Palm Mar. Riskiert man vor dort aus einen Blick in die Ferne, erscheinen gewaltige Steinformationen, die sich aus dem Seegras aufbäumen, welches langsam von der Küstenlinie steil abfällt. Die entfernteste Formation, die während des Tauchgangs noch erreicht werden kann, liegt auf 36 Metern. Anschließend wird der Rückweg zum Plateau angetreten, um den Anblick der gemalten Muränen, Leopardenmuränen und großen braunen Muränen nicht zu versäumen, zusätzlich zu den Brassen und Zebrafischen.


Roncadores del Faro
Tiefe: 5 – 28 Meter

roncadoresDirekt nach dem Abtauchen passieren wir einen großen Überhang, der am Ende von einer Schule von Roncadores bewacht wird und alle Taucher umkreist, während sie ihren Tauchgang fortsetzen. Auf dem weiteren Weg zu einem kleinen Tal in 28 Meter Tiefe, das schwarze Korallen beherbergt, lassen sich regelmäßig Trompetenfische, Kraken und Seeteufel blicken. An einer imposanten Riffkante steigen wir anschließend langsam auf, passieren einen vier Meter langen swim-through, der uns auf unserem Weg zurück zum Boot zu einem zehn Meter langen Überhang bringt.


Cueva de Ali Baba
(Ali Baba Höhle)
Tiefe: 40 Meter

angel shark Ein Tauchgang für erfahrene Taucher. Abgetaucht wird hier zu einer steinigen Plattform auf 30 Meter. Taucht man von dort an eine Seite der Plattform, kann man sich auf 38 Meter zu einer Sandbank fallen lassen und Ali Baba´s Höhle finden. Dort tummeln sich große Zackenbarsche, Stachelrochen, Engelshaie, Jacks und Barrakudas.


Coral Arch
Tiefe: 24 Meter

octopusDie Seegraswiese ist übersät mit spektakulären Steinformationen aus Basalt, wo Lava drei große Bögen formatierte. Auf dem Weg zu und um die Bögen herum befinden sich zwei Gedenktafeln. Eine davon ist Jacques Cousteau gewidmet und die andere einem ortsansässigen Taucher. Schwarze Muränen, braune Muränen und Trompetenfische lassen sich gerne von den Tauchern beschnuppern und fotografieren. Zur rechten Zeit im Jahr passieren hier zahlreiche Engelshaie.

 

 

 

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